Willkommen
In unserer Gesellschaft ist Harmonie ein gesellschaftlich verordnetes Harmoniediktat, dem wir uns nur schwer entziehen können. Es besteht ein kulturelles Verbot, Disharmonie sichtbar werden zu lassen. Konflikte entstehen, wenn Disharmonien sich ungesehen über längere Zeit aufstauen. Da ihre Existenz geleugnet, tabuisiert wird, können sie folglich auch nicht gelöst werden. Unklarheit, Wut und Traurigkeit sind die Folge und kosten langfristig viel Geld, Zeit, Nerven und Lebensenergie.Um des lieben Friedens willen stecken wir zurück, unterdrücken unsere Bedürfnisse, gehen Kompromisse ein, bis hin zur Selbstverleugnung.
Wir treffen uns auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Den kleinsten gemeinsame Nenner finden wir dort, wo die Disharmonie bzw. die Gegensätzlichkeit so gering ist, dass sie nicht mehr aufbegehren kann. Unsere Begegnungen mit Anderen sind oberflächlich, aalglatt. Wir vermeiden die Auseinandersetzung und den klaren Dialog, in dem wir so tun, als wäre da nichts. Stattdessen flüchten wir uns in Aktivismus und Scheinwelten.
Wir echauffieren uns über Andere, reden übers Wetter, und fühlen uns so für den Moment verbunden. Wir füllen so immer wieder kurzfristig unsere innere Leere, finden aber keine wirkliche Erfüllung. Wir sind im Kreislauf der scheinbaren Ausweglosigkeit gefangen.
Wir sind in Harmonie, wenn wir es schaffen, gleichzeitig uns selbst und die anderen wahrzunehmen, und dabei den Fokus darauf auszurichten, die Balance zu halten.
Konstruktive Harmonie ist das Fundament auf dem wahrhafte, menschliche Begegnungen entstehen können. Konstruktiv sein heißt, Gegensätzliches miteinander zu vereinen. So entsteht für alle Beteiligten der größtmögliche Nutzen – der so genannte größtmögliche gemeinsamen Nenner. Dies fällt uns so schwer, weil wir glauben, Gegensätzliches zu vereinen sei genauso unmöglich wie die Quadratur des Kreises.
Aus diesem Grund habe ich meine CD „Hibiskus“ produziert. Sie ermöglicht dem Hörer die Zentriertheit, Klarheit und Präsenz herzustellen, die notwendig ist, um sich immer wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wie ein Mobile das permanent in Bewegung ist.
Zentriertheit, Wahrheit und Harmonie entstehen, wenn alle Beteiligten ihren größtmöglichen Raum bekommen. Es ist wie beim Autofahren. Auch hier müssen wir uns in den fließenden Verkehr einordnen, selbst in Fluss kommen. Es erfordert höchste Aufmerksamkeit und Präsenz auch bei hohen Geschwindigkeiten sein Fahrzeug zu beherrschen (Innenschau). Gleichzeitig ist man mit allen anderen Verkehrsteilnehmern in Kontakt. Alle benutzen dieselbe Straße, aber jeder hat sein eigenes Ziel (Absicht). Der eine fährt zur Arbeit, der andere arbeitet (Taxi, LKW), der nächste fährt zu seinem Vergnügen, usw. Aber alle benutzen dieselbe Straße. Wir beachten die Ampelphasen, lassen einfädeln, halten Abstand, und auch der längste Stau löst sich irgendwann auf. Hier kennen wir die Regeln und wenden sie an.
Ich stehe Ihnen gerne mit meinem Wissen und mit meinen Fähigkeiten zur Verfügung freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.


